Francine Rivers – Ein verzehrendes Geheimnis

Mitte des 19. Jahrhunderts lassen sich schottische Einwanderer in den Appalachen im Osten Nordamerikas nieder. Der Tradition entsprechend gibt es dort einen „Sühnemann“, der immer dann ins Tal gerufen wird, wenn jemand gestorben ist, damit er in einer rituellen Handlung die Sünden des Verstorbenen auf sich nimmt.

Bei der Beerdigung ihrer Großmutter erhascht die zehnjährige Cadi einen Blick auf diesen mysteriösen Mann, was streng verboten ist. Fortan hat das Mädchen den verzweifelten Wunsch, den Sühnemann zu finden und ihn zu bitten, auch ihre Schuld auf sich zu nehmen. Als sie auf das düstere Geheimnis hinter der Tradition stößt, riskiert sie ihr Leben, um die Wahrheit ans Licht zu bringen…

Dieser Roman fußt auf einer Tradition, die schottische Einwanderer mit nach Amerika brachten, und da weiter praktizierten. Fast greifbar wird das harte und entbehrungsreiche Leben der Einwanderer beschrieben. Und deutlich wird hier beschrieben, wie sie miteinander umgehen und  das Streben nach Macht, Habgier.

Ein packender Roman um Schuld und die heilende Kraft der Vergebung.

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