Liv

Die in Island geborene Liv Benediktsdóttir reist im Jahr 1959 in das kleine idyllische Dorf Vierbrücken im Schwarzwald, um eine Antwort auf die Frage zu finden, wie ihre Zukunft aussehen soll. Keiner der Einwohner ahnt, wer sie wirklich ist. Liv findet zwar rasch Freunde, tut sich aber mit der speziellen Art so mancher Dorfbewohner schwer. Und dann gibt es da noch den jungen und gutaussehenden Tierarzt Ben Schuster, der sie ziemlich durcheinanderbringt. Die Ereignisse überschlagen sich, als einer der Vierbrückener Livs Geheimnis auf die Spur kommt…

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein wunderschöner und humorvoller Roman mit vielen Stellen, an denen ich sehr gelacht habe, unter anderem als Fräulein Ansgar – die Gans von Eddi, dem Vierten – den Notar und Ortsvorsteher durch das Dorf jagt. Auch die schönen landschaftlichen Beschreibungen lassen den Leser in das Geschehen eintauchen. Bis zum Happy End gibt es einige Irrungen und Wirrungen, die aber auch für gute Laune sorgen. Er ist daher so wertvoll, weil die Autorin die Bedeutung des christlichen Glaubens immer wieder sanft mit einfließen lässt, ohne dabei aufdringend und belehrend zu wirken. Glaube, Hoffnung, Nächstenliebe sowie Verzeihen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Handlung.

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