Über Menschen

Bracken – ein kleines Dorf im brandenburgischen Nirgendwo. Dora, vor Corona und ihrem besserwisserischen Freund Robert aus Berlin aufs Land geflohen, versucht, sich in ihrem heruntergekommenen Haus und dem verwilderten „Flurstück“ einzugewöhnen. Sie muss sich fragen, was sie in dieser Abgeschiedenheit sucht, besonders als sie feststellt, dass ihr direkter Nachbar

ein handfester Nazi ist, und während sie versucht, ihre Gedanken und Dämonen in den Griff zu bekommen, wird sie mit Menschen und Ereignissen konfrontiert, die in kein Raster passen, die ihre Vorstellungen und ihr bisheriges Leben aufs Heftigste herausfordern.

Juli Zeh gelingt mit „Über Menschen“ ein Roman, der die hässlichen Seiten nicht verschweigt, aber auch zeigt, dass das Zusammenleben, weniger ideologisch betrachtet, etwas menschlicher sein könnte. Und das unterhaltsam und mit Witz und Ironie.

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