Tobias Elsäßer; Matria

Elias ist in Matria aufgewachsen, einem geschützten Stadtstaat – sicher für Frauen und Mädchen. Denn die alte Welt ist an männlicher Gewalt zerbrochen. Doch für die Jungen, die in Matria leben, endet die Geborgenheit mit der Pubertät. Sie werden in ein Camp geschickt, wo sie sich beweisen müssen. Beweisen, ob sie „gute Männer“ werden. Psychotests. Kämpfe. Und die Konfrontation mit der Frage, was es heißt, zu töten. Plötzlich muss sich Elias fragen, wer er wirklich ist.

Ein spannender dystopischer Jugendroman über Identität, Sicherheit, Gewalt und Freiheit. In dieser Geschichte geht es nicht darum die Mädchen auf eine höhere Stufe zu stellen und zu sagen sie wären besser als die Jungen. Es geht darum die Sicht der Jungen aufzuzeigen. Ja, die Frauen und Mädchen sind in Sicherheit vor gewalttätigen Männern, aber was ist der Preis für die Jungen in der Matria: Kontrolle, Bewertung und Überwachung. Ich bin sehr beeindruckt. Das ist definitiv ein Buch, welches mir länger im Gedächtnis bleiben wird.

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