Maria Neumann liest aus „Frithiofs-Sage” von Esaias Tegnér, in der Übersetzung aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike, nach einer Ausgabe von 1885.
Im ersten Gesang wachsen Frithiof und Ingeborg gemeinsam auf dem Hof des Pflegevaters Hilding auf, er die junge Eiche, sie die Rose des Nordens. Aus der Kindheit wird Liebe. Doch Hilding warnt: Ingeborg stammt aus Königsblut, Frithiof ist nur Thorstens Sohn. Frithiof antwortet, die Welt gehöre den Freien, und Adel liege in der Kraft, nicht im Stand.
Im sechsten Gesang sitzt Frithiof mit seinem Freund Björn am Schachbrett, als Hilding als Bote der Könige Helge und Halfdan erscheint. Sie bitten um Hilfe gegen König Ring. Frithiof antwortet nur in Schachzügen über König, Turm und Bauer und lässt am Ende keinen Zweifel: Nach der Kränkung seiner Ehre schützt er ihr Land nicht.



