Maria Neumann liest aus „Echt. Ehrlich. Ewig. Leben mit Wirkung“, Band 3, herausgegeben von Matthias Rapsch (Logos Edition), das Kapitel über den Vorreformator Jan Hus (1372–1415). Aus ärmlichen Verhältnissen stieg Hus zum Rektor der Prager Karls-Universität und zum gefeierten Prediger auf. Er kritisierte den Ablasshandel und die Verweltlichung der Kirche und hielt die Bibel für die höchste Autorität, nicht den Papst. Trotz zugesichertem freien Geleit wurde er auf dem Konzil von Konstanz verurteilt und 1415 verbrannt. Das Kapitel zeigt, warum Martin Luther später sagte, man sei unbewusst alle Hussiten, und welche Fragen Hus’ Standhaftigkeit uns heute noch stellt.




Ein gut verdaulicher Einblick in ein dunkles Kapitel der Kirchengeschichte. Danke!