Maria Neumann liest aus dem Grieben-Reiseführer Band 149 von 1930 und stellt Dinkelsbühl vor, wie man es damals beschrieb: eine ehemalige Reichsstadt mit gut 5.000 Einwohnern an der Wörnitz, dem berühmteren Rothenburg ebenbürtig, aber geräumiger, behäbiger und ruhiger gebaut. Die Stadtmauer mit ihren vier Toren ist lückenlos erhalten, und in den Wassergräben und Weihern davor spiegeln sich die alten Türme. Dazu gibt es einen einstündigen Rundgang um die Stadt, vorbei am Rothenburger Tor, durch den Stadtpark, über die Lindenpromenade zum Segringer Tor mit der Jugendherberge im Turm, an der alten Stadtmühle vorbei und über die Wörnitz zurück zum Ausgangspunkt.



