Niemand kennt das Meer und seine Gezeiten so gut wie Thomas Flett. Er hat das Handwerk des Krabbenfischers von seinem Großvater gelernt und verharrt auch in dieser Tradition: mit dem Pferd bei Niedrigwasser zum Meeresrand rauszufahren. Er träumt aber auch vom Gitarre spielen und Songs schreiben, von einem Mädchen, dem er nicht wagt, seine Liebe zu gestehen. Als ein kunstverliebter Regisseur in den Ort kommt und dieser gerade von ihm den Strand und das Meer gezeigt bekommen will, wird seine Sehnsucht nach einem anderen Alltag neu entzündet.
Mich hat dieser Roman an „der Alte Mann und das Meer“ von Hemmingway erinnert. Es ist bereits der fünfte Roman von Benjamin Wood, aber der erste in deutscher Sprache. „Seascraper“ war für den Booker Prize 2025 nominiert.

geboren im Zeichen des Bücherwurms,
ist seit 1994 Buchhändlerin und liebt Gummibärchen.

