Ein Roman, der keinen Abstand zulässt, der die Lesenden einfängt, ob sie wollen oder nicht. Drvenkar erzählt in der Ich-Form oder Du-Form: Dir geschieht. Du tust. Du sagst.
Auf Seite 300 will ich dieses Buch immer noch nicht lesen, aber ich tue es. „Jeder Jäger sollte damit rechnen, dass sich die Beute gegen ihn wendet.“ In diesem Buch sind Jäger und Beute Kinder und Jugendliche, die von ihren Eltern dazu erzogen werden, die in speziellen Camps abgerichtet werden. Aus ihnen werden später Firmenbosse, Profikiller oder ähnliches. Asa ist eine Beschützerin, daran kann auch ihre Familie und die Blut-und-Boden-Propaganda nichts ändern. Ob das Buch gut ausgeht? Asa findet ihren Frieden.

geboren im Zeichen des Bücherwurms,
ist seit 1994 Buchhändlerin und liebt Gummibärchen.