Ein Buch zum darin Versinken und nach 475 Seiten wieder Auftauchen. Eine märchenhafte Geschichte mit realen Ereignissen und Wissenschaft verwoben, die mich an „Momo“ von Michael Ende erinnert.
Lisavet wird als junges Mädchen von ihrem Vater, einem jüdischen Uhrmacher, in einem Raum zwischen der Zeit vor den Nazis versteckt. Wie in einer großen Bibliothek versammeln sich hier die Erinnerungen der Menschen. Zu allen Zeiten gab und gibt es Zeithüter, die von diesem Raum wissen und dort hineingehen können. Die Zeithüter können Erinnerungen löschen und haben damit die Macht, unser Wissen zu manipulieren. Lisavet ist durch die Aktion ihres Vaters aus der Zeit gefallen. Sie lebt in diesen Erinnerungen und versucht sie vor Zerstörung oder dem Vergessen zu bewahren. Die Machthaber hinter den Zeithütern wollen das nicht dulden, und so ist Lisavet auch in der Erinnerungsbibliothek nicht mehr sicher. Unbedingt Lesen!

geboren im Zeichen des Bücherwurms,
ist seit 1994 Buchhändlerin und liebt Gummibärchen.

