Tom ist frustriert. Nichts macht ihm mehr Freude. Er beschließt eine Auszeit zu nehmen. Eines Tages entdeckt er in seinem Briefkasten einen handgeschriebenen Zettel mit einer Adresse drauf: Fisherman-Lodge. Klingt interessant. Kurzentschlossen bucht er die Fischerhütte. Als er dort ankommt, wäre er am liebsten gleich wieder umgedreht. Eine primitive Hütte, spartanisch eingerichtet ohne fließend Wasser und Strom. Schließlich beschließt er eine Nacht zu bleiben und bleibt dann doch die gebuchten zwei Wochen, da er jeden Tag etwas Neues entdecken darf. Auch einen Briefkasten gibt es am Haus in der Einöde. In diesem findet er immer wieder einen geheimnisvollen Brief mit seinem Namen drauf. Darin stehen Fragen, die ihn herausfordern. Auch begegnen ihm dort unterschiedliche und geheimnisvolle Menschen, die seine Zeit in der Hütte bereichern und er dadurch auch Antworten auf seine Fragen bekommt.
Eine Erzählung, die mich in den Bann gezogen hat. Sie regt mich an, selbst über diese Fragen nachzudenken. Kurze Kapitel, die jeweils für einen Tag stehen, die man mal zwischendurch lesen kann. Aber Warnung: es bleibt meistens nicht bei einem Kapitel. Ich selbst habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen, da ich wissen wollte, was auf Tom am nächsten Tag wartet.

Christin, die im Herbst 2017 hier ihren Platz gefunden hat.

