Erste Woche Lesechallenge Fr. Götzer

Die spürst du nicht   Daniel Glattauer

Ich hatte dieses Buch schon mehrmals in der Hand. Durch die Lesechallenge muss/darf ich es nun lesen. Es hat mich richtig gepackt. Dieser spannende Roman von Daniel Glattauer hat mich nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil und die Sprache sind angenehm zu lesen. Man hat das Gefühl mittendrin zu sein, in der das 14-jährige Flüchtlingsmädchen Aayana aus Somalia mit ihrer Schulfreundin Sophie Luise, deren Familie und Familie Binder, und Familie Binder, Freunde der Familie Stobl-Marinek in den Urlaub fahren darf. Schon am ersten Tag ereignet sich eine Tragödie, in der Aayana im Pool des Ferienhauses ertrinkt. Im Vordergrund steht nicht der Tod des Mädchens, sondern die Schuldfrage, und was das mit den beiden Familien macht. Da die Mutter von Sophie Luise, durch ihre politische Laufbahn in der Öffentlichkeit steht, steht sie ziemlich unter Druck, was auch aus den eingestreuten Kommentaren aus Social Media hervorgeht. Auch die Familie von Aayana leidet sehr, da sie als Flüchtlinge übers Meer kamen und Aayana eigentlich gar nicht mitfahren lassen wollten.

Hallo du Schöne   Ann Napolitano

Die vier Schwestern Julia, Sylvie, Cecelia und Emeline sind unzertrennlich und nichts konnte sie auseinanderbringen. Sie leben mit ihren Eltern in Chicago. William wiederum wächst ohne die Liebe seiner Eltern auf. Als er Julia kennenlernt, verlieben sich die beiden ineinander und heiraten. William wird in Julias Familie aufgenommen wie ein Sohn. Doch verschiedene Umstände treiben die die Schwestern auseinander. Erst ein Schicksalsschlag führt die Familie wieder zusammen, obwohl Julia dachte, Chicago für immer den Rücken gekehrt zu haben.

Eine Familiengeschichte, so mitreißend und gut zu lesen, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Auch von mir eine klare Leseempfehlung.

Inseltage mit Rosa   Mareike Krügel

Lila macht mit ihrer Großmutter Ferien auf einer kleinen Insel. Da zieht ein Sturm auf und sie können nicht zum abgemachten Zeitpunkt abgeholt werden. Doch den beiden wird nicht langweilig. Großmutter Mu fallen lauter lustige Sachen ein. Da taucht auch noch Lilas beste Freundin Rosa auf und es passieren wundersame Dinge, bis sie wieder abgeholt werden können. Nichts geht verloren, was tief im Herzen trägt.

Ein Jugendbuch ab 9 Jahre über Trauer und Loslassen, das aber auch sehr gut für Erwachse geeignet ist. Mit der Botschaft, dass nichts verloren geht, was man im Herzen trägt.  Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich auch auf die Bücher für Erwachsene von der Autorin Mareike Krügel aufmerksam geworden bin.

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