Insel der Wale – Charlotte McGregor

Veränderungen fühlen sich manchmal beängstigend an, wenn man noch nicht weiß, wohin
sie führen.
Grace hat vor fünf Jahren ihre Mutter durch einen tragischen Unfall verloren. Seitdem
haben sie und ihr Vater Reed ein besonders inniges Verhältnis zueinander, auch wenn die
13-jährige gerade mitten in der Pubertät steckt.
Kiona zieht es nach einem Leben in der Großstadt zurück in ihre Heimat, um ihre
Vergangenheit aufzuarbeiten. Als Lehrerin befürwortet sie die Friday-for-Future
Bewegung an der Schule, weshalb Grace sie sehr schätzt, widerum ihrem Vater, von Beruf
Walforscher, ein Dorn im Auge ist. Deshalb nimmt Reed Kiona auf eine seiner
Beobachtungstouren mit, um ihr zu zeigen, dass er nicht aus kommerziellen Gründen
hinaus zu den Walen fährt, sondern die Wale genauso schützen möchte wie sie. Auf
dieser Tour geschieht etwas magisches.
Ein Wohlfühlroman, nicht kitschig, aber mit Tiefgang. Die Autorin hat Mobbing, Rassismus,
Diskriminierung und Umweltschutz mit einfließen lassen. Mir hat der Roman sehr gut
gefallen. Er ist flüssig und fesselnd geschrieben und ich konnte richtig abtauchen in die
Handlung.

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