Angelika Münz liest “Die schrecken der deutschen Sprache” von Mark Twain. In dieser Rede, die Mark Twain am 21. November 1897 vor dem Presse-Club in Wien gehalten hat, macht Mark Twain einige ironische Vorschläge zur »Verbesserung und Vereinfachung« der deutschen Sprache. Er macht sich auch ein wenig über die deutsche Sprache lustig, aber man merkt: er liebt sie (und er spricht und schreibt hervorragend!).




Amüsant anzuhören. Aber Twains Vorschlag möchte ich strikt zurückweisen. Die deutsche Sprache ist heute ohnehin der anglizistischen Globalisierung und der Unbedarftheit von Journalist*innen und Möchtegern-Schriftsteller*innen ausgesetzt. Mich freut’s deswegen, wenigstens gelegentlich Literatur in deutscher Sprache zu lesen und zu hören.