Eine Viruserkrankung, und es ist nicht Covid 19, fesselt Elisabeth Bailey ans Bett. Von einer Freundin bekommt sie eine Topfpflanze geschenkt, unter deren Blättern sich eine Schnecke versteckt.
Zunächst irritiert, dann zunehmend fasziniert begibt sich die Autorin auf eine hinreißende Expedition ins Reich dieser oft unterschätzten Lebewesen. Und sie nimmt mich als Leserin mit: obwohl ich gar nicht so viel über Schneckenschleim, Lebenszeit oder Liebesleben der Schnecken wissen will, verzaubert mich dieses Buch.
Eine wunderbare Lektüre für alle, die unfreiwillig oder freiwillig in Quarantäne sind, und für alle anderen auch.

geboren im Zeichen des Bücherwurms,
ist seit 1994 Buchhändlerin und liebt Gummibärchen.