Jörg Zink, Zwölf Nächte

„Es ist lange her, daß die Tage des Advent Tage der Stille waren, in denen man einen inneren Weg Schritt um Schritt bedächtig ging durch die kürzer werdenden Tage und die langen Nächte auf die eine Stelle, die Krippe, zu.

Es ist, als wäre das Heilige, das Geheimnis, verloren, überflutet von Lichtern und überlärmt von Worten, überrannt von rastloser Leere. Das Fest aber, das eine Quelle der Kraft war, ist wohl nur noch die Stunde, die anzeigt, daß die Kraft zu Ende ist.

Wir (Jörg Zink und die Leser) gehen in diesem Buch durch zwölf Nächte, weil wir wollen, daß in uns etwas Heilsames geschieht. Wir horchen auf das Wort, weil wir wollen, daß unsere Tage gelingen und nicht die Nachtgespenster, die Schrecken und die Angstträume unsere Tage verdüstern.“ (Zitat aus dem Vorwort)

Diese Buch versammelt 12 Meditationen für die 12 heiligen Nächte zwischen dem 25.Dezember und dem 6.Januar die mich immer wieder neu berühren.

In unserer Vorgelesen-Reihe haben wir auch aus diesem Buch vorgelesen.

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